16. DEGA-Symposium

Das diesjährige DEGA-Symposium richtet seinen Fokus auf die akustische Situation an Arbeitsplätzen, insbesondere in Büros und Schulen. Aus technischer Sicht ist in der Raumakustik von derartigen Alltagsräumen theoretisch alles klar. Die Berechnung von Schallfeldern kann auf unterschiedlichste Weisen erfolgen. Eine Vielzahl von raumakustischen Parametern ist Messungen und auch den Planungen zugänglich.

Diskretion und Kommunikation sind Zielkonflikte beim hybriden wie auch agilen Arbeiten im Büro. In Schulen werden zunehmend ähnliche Konzepte wie in Großraumbüros (als Lernlandschaften, Open Schools etc. bezeichnet) angewendet. Wie so häufig in der Akustik ist die subjektive Seite, also die menschliche Wahrnehmung, ein wichtiger Aspekt bei der Einschätzung und Bewertung der Arbeitsumgebung. Neben normativen Vorgaben und Empfehlungen bestehen seit 2018 erstmals raumakustische Anforderungen aus Richtung des Arbeitsschutzes in Form der ASR A3.7 "Lärm". Hier bestehen Anforderungen an die Nachhallzeit in Büros wie auch Räumen in Bildungsstätten. Fünf Jahre nach Einführung dieser Technischen Regel zur Konkretisierung der Arbeitsstättenverordnung ist eine Rückschau notwendig und ein Ausblick hilfreich.

Das Symposium beleuchtet die vermeintlich neuen alten Herausforderungen, zeigt anhand von Beispielen aus Forschung und Praxis verschiedene Sichtweisen und Ansätze auf und soll ganz im Sinne eines Symposions dem geselligen Austausch dienen.

Verantwortlich für das Programm ist der Fachausschuss Bau- und Raumakustik der DEGA (Koordination: Christian Nocke) in Zusammenarbeit mit den Fachausschüssen LärmHörakustik und Virtuelle Akustik.